Montag , 26. September 2022
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Clever sparen, günstig fahren: Die besten Spartipps für Autofahrer

Steigende Spritpreise und hohe Lebensmittelkosten: Nicht nur für Autofahrer eine schwierige Situation. Doch wo lässt sich da noch sparen? ATU-Experte Franz Eiber liefert die besten Kostenspartipps rund ums Auto und erklärt, in welchen Bereichen die Sicherheit vorgeht.

Spritsparende Fahrweise wichtig fürs Sparen für Autofahrer

Das Verhalten am Steuer hat den größten Einfluss auf den Spritverbrauch: Autofahrer sollten zum Beispiel keinen unnötigen Ballast wie leere Dachboxen, Dachträger, Getränkekästen oder Schneeketten spazieren fahren. Stromfresser wie beheizbare Scheiben, Spiegel oder Sitze sollten nur bei Bedarf zugeschaltet werden. Franz Eiber rät: „Es liegt nicht nur in der Hand, sondern besonders auch im Fuß des Fahrers, etwas zur Kostensenkung zu tun. Das lässt sich am besten durch eine angepasste Fahrweise mit niedrigen Drehzahlen erreichen. Dazu nach dem Anfahren zügig in die nächsten Gänge hochschalten, um dann vorausschauend in möglichst konstantem Tempo zu fahren.“ Bei vielen Fahrzeugen mit Automatik-Getriebe gibt es einen speziellen Fahrmodus (Eco-Modus) der genutzt werden kann.

Smart Repair

Dellen oder Kratzer im Lack können schnell zu teuren Reparaturen führen. Mit der innovativen Reparaturmethode Smart Repair hingegen wird nur die beschädigte Stelle bearbeitet, ohne ganze Bauteile neu lackieren zu müssen. Auch Schäden im Innenraum oder im Polster können damit behoben werden. So sind Einsparungen von bis zu 80 Prozent bei Reparaturkosten möglich.

Autofahrer sollten Eigenmarke statt Markenprodukte kaufen

Autofahrer wissen: Ersatzteile, Zubehör und Pflegemittel für das eigene Auto können ganz schön ins Geld gehen. Jedoch lässt sich hierbei ordentlich sparen. Eiber rät, Eigenmarken von renommierten Werkstätten zu kaufen.

Wahl der Werkstatt ist entscheidend

Auch bei der Wahl der Werkstatt lässt sich Geld sparen. Autofahrer haben grundsätzlich die Möglichkeit, beim Service oder der Reparatur ihres Fahrzeugs selbst zu entscheiden, ob sie auf eine freie Werkstatt zurückgreifen oder auf Vertragswerkstätten. Freie Werkstätten bieten einen Service für die meisten Marken an und sind nicht an teure Originalteile des jeweiligen Herstellers gebunden. Stattdessen greifen sie auf hochwertige Ersatzteile in Originalteilqualität zurück – das spart bares Geld.

Werkstattchecks

Durch eine regelmäßige Überprüfung des Autos in der Werkstatt bleibt der Wagen optimal in Schuss und ist damit sparsam unterwegs. Mögliche Schäden lassen sich frühzeitig erkennen, sodass sich hohe Kosten häufig vermeiden lassen. Wer möchte, kann einen Mobilitätscheck durchführen lassen.

Kfz-Versicherung vergleichen

Die Kfz-Versicherung ist für alle Autobesitzer:innen Pflicht. Auch hier lassen sich unnötige Kosten vermeiden, besonders rund um den Wechsel-Stichtag im Herbst. „Wenn man jährlich die Tarife neu vergleicht und zum günstigsten Anbieter wechselt, kann man viel Geld sparen“, so Eiber. „Wer wechseln möchte, sollte darauf achten, dass die Kündigung bis zum Stichtag am 30. November bei der Versicherung eingegangen ist. Dann erfolgt der Anbieterwechsel zum 1. Januar.“

Spartipps für Elektro-Fahrer

Wer keinen Verbrenner besitzt, sondern auf Elektroantrieb setzt, muss beim Thema Sparen nicht in den sauren Apfel beißen. E-Autobesitzer können von der Treibhausgasquote, kurz THG-Quote, profitieren. Dabei erhalten sie jährlich zwischen 250 und 400 Euro, wenn sie ihre Quote bis zum Jahresende einreichen. Um die THG-Prämie zu erhalten, muss man sich nach der Auswahl eines Anbieters lediglich mit den persönlichen Daten anmelden und den Kfz-Schein hochladen. Eiber empfiehlt, die Vertragslaufzeit auf maximal ein Jahr zu begrenzen. Auf diese Weise könne im Folgejahr gewechselt werden.

Sicherheit geht für Autofahrer vor – woran nicht gespart werden sollte

Sparen ist schön und gut. Jedoch sollte die Sicherheit nicht unter den Sparmaßnahmen leiden. Autofahrer dürfen keinesfalls bei Bremsen und Reifen knausern. Im Ernstfall eines Unfalls können diese den entscheidenden Unterschied ausmachen und Schlimmeres verhindern. „Wer bald neue Reifen braucht, sollte sich diese lieber zeitnah besorgen, da die Preise im Markt wahrscheinlich weiter steigen werden“, so Franz Eiber.

Quelle: ATU

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