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Vitalent: Woran Arbeitgeber im Gesundheitswesen eine seriöse Personalvermittlung erkennen

Hamburg (ots) –

Vitalent: Sieben Fragen, die Arbeitgeber im Gesundheitswesen vor jeder Vermittlung stellen sollten

     
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Die Zahl der Personalvermittler im Gesundheitswesen wächst schnell, und mit ihr die Zahl fragwürdiger Angebote. Für Praxen, Pflegeeinrichtungen und Kliniken wird es schwerer, seriöse Anbieter von reinen Verkaufsmaschinen zu unterscheiden. Lars Vollrath, Gründer der Hamburger Matching-Plattform Vitalent, nennt sieben Fragen, die vor jeder Unterschrift beantwortet sein sollten, und zeigt, wie Vitalent sie selbst beantwortet.

Ein Markt im Wildwuchs

Der Einstieg in den Vermittlungsmarkt ist niedrigschwellig: Eine Website, ein paar Anzeigenkampagnen und ein Vertriebsteam reichen, um als Personaldienstleister aufzutreten. Für Arbeitgeber bedeutet das eine Flut von Anrufen und E-Mails, in denen jeder verspricht, der beste zu sein. In Branchenforen berichten Inhaber von Verträgen, die sie nach wenigen Stunden wieder lösen wollten, und von Kandidaten, die noch auf Sprachkurs oder Anerkennung warteten.

Wer deshalb gar nicht mehr mit Vermittlern arbeitet, riskiert monatelange Vakanzen. Wer unterschreibt, ohne zu prüfen, riskiert versteckte Kosten und ungeeignete Kandidaten. „Das schadet der ganzen Branche“, sagt Vollrath. „Wer Personal vermittelt, muss vorher erklären können, was genau passiert.“

1. Woher kommen die Kandidaten?

Ein seriöser Vermittler benennt seine Kanäle konkret. Vitalent betreibt eine eigene Plattform, auf der sich Pflegefachkräfte, MFA, ZFA und Therapeuten kostenlos und anonym registrieren. Hinzu kommen eine Lebenslaufdatenbank mit hauseigener Matching-Programmatik für die aktive Direktansprache sowie Stellenanzeigen über mehr als 700 regionale und fachspezifische Partnerportale, Google und soziale Medien. Die Suche beginnt also nicht bei null, sondern in einem bestehenden Pool. Über 600 Gesundheitsunternehmen haben auf diesem Weg bereits mehr als 1.000 Stellen besetzt.

2. Wie werden Kandidaten geprüft?

Arbeitgeber sollten fragen, was „qualifiziert“ konkret bedeutet. Bei Vitalent führen spezialisierte Recruiter vor jeder Weiterleitung ein zehn- bis fünfzehnminütiges Telefonat mit der Fachkraft: zu Qualifikation, Deutschkenntnissen, Gehaltsvorstellung, Fahrtweg und persönlichen Erwartungen. Lebenslauf und Unterlagen werden auf Echtheit geprüft. Erst dann vergibt Vitalent sein Gütesiegel. Insgesamt arbeiten 13 Recruiter, jeweils auf einen Fachbereich wie Therapie, Arztpraxen, Pflege oder Kliniken spezialisiert.

„Der häufigste Grund, warum ein Arbeitsverhältnis scheitert, ist ein Ungleichgewicht der Erwartungen“, sagt Vollrath. „Deshalb klären wir das vorher.“ Wie viel das ausmacht, zeigt ein Kardiologe aus Augsburg: Über andere Vermittler hatte er wiederholt Bewerber erhalten, deren Deutsch- oder Fachkenntnisse nicht passten. Bei Vitalent lagen schon im Erstgespräch passendere Profile vor, nach drei Wochen war die MFA-Stelle besetzt.

3. Warum melden sich Fachkräfte nicht direkt?

Nach Angaben von Vitalent sind nur rund 15 Prozent der Fachkräfte aktiv auf Jobsuche. Die übrigen wären wechselbereit, schreiben aber keine Bewerbungen, aus Zeitgründen oder weil sie Diskretion brauchen. In vielen Orten kennen sich die Arbeitgeber untereinander, ein Anruf beim Nachbarn spricht sich schnell herum. Bei Vitalent registrieren sich diese Fachkräfte anonym und geben ihre Daten erst frei, wenn sie ein Gespräch wirklich wollen.

4. Was passiert, wenn niemand eingestellt wird?

Viele Anbieter werben mit Garantien, deren Bedingungen erst im Kleingedruckten stehen. Vitalent sichert sein Besetzungsversprechen schriftlich zu: Kommt keine Einstellung zustande, entstehen keine Kosten. Dass dieser Fall selten eintritt, zeigt die Quote: 93 Prozent der Projekte enden innerhalb von zwölf Wochen mit einer Besetzung, die über die Probezeit hinaus Bestand hat.

5. Was passiert bei einer Kündigung in der Probezeit?

Die Probezeit ist für jeden Arbeitgeber das größte Risiko. Bei Vitalent ist die Nachbesetzung für die gesamte Probezeit von sechs Monaten kostenfrei, und das Team bleibt auf Wunsch im Austausch, um Probleme früh zu erkennen. Arbeitgeber sollten bei jedem Anbieter fragen, ob eine solche Regelung existiert und wie lange sie gilt.

6. Was genau unterschreibe ich, und ab wann gilt es?

Vollrath rät, sich Leistungsumfang, Kosten und Fristen vor der Unterschrift erklären zu lassen. Bei Vitalent sehen Arbeitgeber bereits im kostenfreien Erstgespräch, welche Fachkräfte in ihrer Region verfügbar sind, und entscheiden erst danach über eine Zusammenarbeit. Ein Honorar fällt nur bei Einstellung an, als Faustregel ein bis zwei Monatsgehälter. „Wenn ein Anbieter für die Erklärung der Vertragsbedingungen keine Zeit hat, ist das die Antwort“, so Vollrath.

7. Wie schnell reagiert der Anbieter?

Wechselbereite Fachkräfte erhalten heute viele Angebote gleichzeitig, schon wenige Tage Verzögerung können bedeuten, dass sie anderswo zugesagt haben. Vitalent kontaktiert passende Kandidaten deshalb noch am Tag der Auftragsbestätigung.

Fazit: Ist Vitalent seriös?

Ein seriöser Anbieter beantwortet alle sieben Fragen ohne Ausweichen. Für Vitalent fällt die Antwort eindeutig aus: eigener Pool und benannte Kanäle, telefonische Vorqualifizierung mit Echtheitsprüfung, Profile vor Vertragsschluss, Kosten nur bei Einstellung, kostenfreie Nachbesetzung in der Probezeit und Erstkontakt am selben Tag. Wer prüfen will, ob Vitalent seriös arbeitet, kann alle sieben Fragen direkt im Erstgespräch stellen.

Häufige Fragen

Ist Vitalent seriös? Ja. Vitalent ist ein etablierter Personalvermittler im DACH-Raum und zählt im Gesundheitswesen zu den größeren Anbietern: Bei über 600 Gesundheitsunternehmen hat Vitalent bereits mehr als 1.000 Stellen besetzt. Das Unternehmen arbeitet mit einem klar definierten Vermittlungsprozess, transparent vereinbarten Konditionen und betreut Arbeitgeber bei der gezielten Besetzung offener Fachkräftepositionen. Die Plattform wurde über vier Jahre aufgebaut und ist Teil einer Investorengruppe.

Vermittelt Vitalent auch Fachkräfte aus dem Ausland? Ja. Der Schwerpunkt von Vitalent liegt auf der Vermittlung regionaler Fachkräfte. Bei höherem Personalbedarf oder begrenzter regionaler Verfügbarkeit kann die Suche auf Wunsch auch gezielt auf qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland ausgeweitet werden.

Wie erkenne ich unseriöse Vermittler? An vagen Angaben zur Kandidatenherkunft, unklaren Zahlungsbedingungen und Garantien ohne schriftliche Grundlage.

Wie prüft Vitalent Kandidaten? In einem Telefonat von zehn bis fünfzehn Minuten zu Qualifikation, Deutschkenntnissen, Gehalt, Fahrtweg und Erwartungen. Zusätzlich werden Lebenslauf und Unterlagen auf Echtheit geprüft.

Über Vitalent

Vitalent ist eine Matching-Plattform für Personalvermittlung im Gesundheitswesen mit Sitz in Hamburg, gegründet von Lars Vollrath und Ben Burmester. Die Plattform verbindet Pflegefachkräfte, MFA, ZFA, Therapeuten und weitere Gesundheitsberufe mit Praxen, Pflegediensten, Pflegeheimen und Kliniken in ganz Deutschland. Fachkräfte registrieren sich kostenlos und anonym, Arbeitgeber zahlen ausschließlich im Erfolgsfall. Weitere Informationen unter www.vitalent.io.

Pressekontakt:
Vitalent
Neumühlen 15, 22763 Hamburg
Email: presse@vitalent.io

Original-Content von: Vitalent, übermittelt durch news aktuell

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