Dienstag , 17. Mai 2022

3D Druck: Revolutionäre Technologie mit Zukunftspotenzial

Beim 3D Druck werden dreidimensionale feste Objekte aus digitalen Dateien erstellt. Die Herstellung erfolgt mit Hilfe von additiven Prozessen. Das bedeutet, dass ein Objekt dadurch erstellt wird, indem mehrere Schichten von Material aufeinander gelegt werden, bis es den fertigen Gegenstand ergibt. Jede dieser Schichten kann mit einem dünn geschnittenen Querschnitt des Objekts verglichen werden.

Damit ist 3D Druck das Gegenteil von subtraktiver Fertigung, bei welcher ein Stück Metall oder Kunststoff beispielsweise mit einer Fräsmaschine ausgeschnitten oder ausgehöhlt wird. Zudem ermöglicht 3D Druck das Erzeugen von komplexen Formen, ohne dabei Material zu vergeuden.

3D Druck kann mittlerweile von jedem verwendet werden. Dafür muss nicht gleich eine eigene Maschine gekauft werden. Bei 3D Druck Köln kann beispielsweise ein Ersatzteil oder ein Prototyp ausgedruckt werden.

Wie funktioniert 3D Druck?

2022-02-07-3D Druck
Bildquelle: https://pixabay.com/de/illustrations/drucker-3d-technologie-design-3956972/

Zuallererst wird ein 3D Modell benötigt. Dieses kann entweder komplett selbst erstellt werden oder es wird von einer 3D Bibliothek herunterladen.

Es gibt zahlreiche verschiedene Software, die von Industriequalität bis hin zu Open Source reichen. Anfangs empfiehlt es sich, mit kostenlosen Programmen zu beginnen, welche im Browser funktionieren. Meist gibt es dabei auch Anfängertrainings und integrierte Funktionen zum Exportieren der Modelle als druckbare Dateien.

Sobald eine druckbare Datei vorhanden ist, muss der 3D Drucker vorbereitet werden, was im Englischen als Slicing bekannt ist. Dabei wird das 3D Modell mithilfe einer Slicing-Software in Hunderte oder Tausende von Schichten zerlegt. Danach ist die Datei bereit, um von einem 3D Drucker gedruckt zu werden.

3D Druck in der Industrie

Der 3D Druck wurde mittlerweile von der kritischen Masse in die Lieferkette integriert. Diejenigen, die ohne additive Fertigung arbeiten, gehören zur immer kleiner werdenden Minderheit. Anfangs eignete sich der 3D Druck nur für die Herstellung von Prototypen und Einzelstücke, doch mittlerweile ist eher von einer Produktionstechnologie zu sprechen.

Der größte Teil der derzeitigen Nachfrage nach 3D Druck ist industrieller Natur. Diese Nachfrage und der dazugehörige Markt werden in den nächsten Jahren weiterhin stark ansteigen. Damit wird die 3D Drucktechnologie fast alle Branchen wandeln und die Art und Weise, wie in der Zukunft gelebt, gearbeitet und gespielt wird, verändern.

Aufgrund verschiedenster Materialien für ganz unterschiedliche Bereiche geeignet

Die additive Fertigung bietet die Möglichkeit, zahlreiche verschiedene Materialien zu verwenden. Dazu gehören beispielsweise Kunststoffe, Metalle, Beton, Papier und bestimmte Lebensmittel wie Schokolade.

Die Materialien werden häufig in Form von Drähten oder Filamenten in Pulverform oder als flüssiges Harz hergestellt. Diese Vielfalt macht den 3D Druck für immer mehr Bereiche interessant – vom Design medizinischer Hilfsmittel bis hin zur Süßigkeitenproduktion.

Verwendung

Der 3D Druck ist mittlerweile in fast jeder Branche vertreten. Es hatte anfangs mit Prototypen begonnen, welche nun in kürzester Zeit angefertigt werden können. In der Automotivbranche und in der Luftfahrt hält der 3D Druck immer stärker Einzug und auch Bereiche wie das Bauwesen, Konsumprodukte wie Fußbekleidung sowie die Gesundheitsbranche verzeichnen ein starkes Wachstum.

Zusätzlich kann auch Essen mit dem 3D Drucker erzeugt beziehungsweise geformt werden. Für Schüler und Studenten gehört der 3D Druck im Unterricht genauso mit dazu wie für die großen Produktionsfirmen im Arbeitsalltag. In Schulen werden meist Prototypen erstellt und anhand verschiedener Programme werden die Schüler und Studenten in die Zukunft des 3D Drucks eingeführt.

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