Sonntag , 3. Juli 2022
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IT-Sicherheit für Kleinunternehmen ist ein fortlaufender Prozess

2022-02-24-IT-Sicherheit
Quelle: TheDigitalArtist
https://pixabay.com/de/photos/cyber-sicherheit-internet-netzwerk-4610993/

Die Menge an sensiblen Daten, die Unternehmen speichern und verwalten, wird kontinuierlich größer. Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Digitalisierungsprozesse auf unterschiedlichen Ebenen etabliert werden. In diesem Zusammenhang spielt vor allem die IT-Sicherheit eine zunehmend wichtigere Rolle. Dabei geht es nicht nur um einen effektiven Schutz der Daten vor internem Datenmissbrauch oder Verlust, sondern verstärkt auch um einen Schutz vor externen Attacken.

Längst sind nicht mehr nur große Unternehmen und Konzerne im Visier von Hackern und anderen Cyberkriminellen, sondern auch Start-ups und KMUs. Doch mit welchen Maßnahmen können sich Unternehmen vor Angriffen aus dem Web schützen und was sollte man allgemein bezüglich IT-Sicherheit beachten?

Das Bedrohungspotenzial wächst

Statistiken zufolge sind bereits 90 Prozent aller Unternehmen in Deutschland bereits Opfer von Hackerattacken geworden. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sieht die Lage in Deutschland im Jahresbericht 2021 „angespannt bis kritisch“. Vor allem der starke Anstieg von durch Schadsoftware verursachten Angriffe (22 Prozent mehr gegenüber 2020) stellt eine wachsende Bedrohung für Unternehmen dar.

Ein Mitgrund für dann Anstieg sind vor allem die Maßnahmen im Zusammenhang mit der Eindämmung der Corona-Pandemie. Viele Unternehmen waren schlicht nicht auf eine Umstellung auf Home-Office vorbereitet.

Vorsorge ist besser als Nachsorge

Effektiver Schutz ist für Unternehmen unabhängig von der Größe und dem zur Verfügung stehenden Budget möglich. Generell gilt es zunächst alle Mitarbeiter in Bezug auf Sicherheitsmaßnahmen zu schulen und feste Regeln für den Umgang mit Daten und IT einzuführen. So können beispielsweise externe Datenträger wie USB-Sticks, die von Mitarbeitern verwendet werden, Links und E-Mail-Anhänge oder auch ausbleibende Updates Einfallstore für Trojaner und Viren sein. Darüber hinaus sollten nur ausgewählte Mitarbeiter über die Adminrechte verfügen und darauf geachtet werden, dass stets sichere Passwörter zum Einsatz kommen.

Weiterhin hinaus ist es unabdingbar, einen professionellen Virenschutz für die unternehmensinterne IT zu nutzen. Eine solche Lösung muss nicht zwangsläufig mit hohen Kosten verbunden sein, auch kleine Unternehmen können mit maßgeschneiderten Security-Lösungen, wie etwa Bitdefender Office für Kleinunternehmen, für einen zuverlässigen Schutz von sensiblen Daten sorgen.

Regelmäßige Backups durchführen

Einen hundertprozentigen Schutz vor Hackerangriffen, Betriebsspionage oder Datenverlust gibt es leider nie, man kann das eigene System nur bestmöglich gegen Gefahrenpotenziale absichern. Um im Falle des Falles dennoch in der Lage zu sein, auf sämtliche Daten zuzugreifen, ist es notwendig regelmäßige Backups durchzuführen. Dabei werden alle relevanten Informationen und Dateien auf einem oder auch mehreren externen Datenspeichern gesichert. Hier besteht die Möglichkeit, regelmäßige Intervalle festzulegen, in denen das System automatisch ein Backup durchführt. Unter Umständen lohnt sich auch die Investition in ein RIAD-System, welches zuverlässig vor Festplattenausfällen schützt.

Fazit

Ohne eine individuelle IT-Sicherheitsstrategie und das Einführen entsprechender Maßnahmen gegen interne und externe Bedrohungen kommt heute kaum ein Unternehmen mehr aus. IT-Sicherheit darf allerdings keinesfalls als eine einmalige Maßnahme verstanden werden. Cyberkriminelle werden immer kreativer und verbessern ihre Methoden kontinuierlich. Daher ist IT-Sicherheit vielmehr ein Prozess, bei welchem sämtliche Vorkehrungen immer wieder auf den Prüfstand gestellt und optimiert werden müssen.

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