Sonntag , 7. Februar 2016
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Erste „Gigabit-Familie“ Deutschlands wohnt in Dresden

Surfen im Internet mit Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s

Die Deutsche Telekom testet erstmalig die Gigabit-Technologie für das Netz der Zukunft in einem Privathaushalt. Seit heute kann die Gigabit-Familie in Dresden mit einem direkten Highspeed-Glasfaseranschluss Daten in einer Geschwindigkeit von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) empfangen. Kathrin und Ulf Eisoldt mit ihren Kindern Martin, Jana und Paula wurden bei einer Ausschreibung der Sächsischen Zeitung als Kandidaten für das Pilotprojekt ausgewählt.

„Deutschlands schnellste Surfer wohnen in Dresden. Wir haben Familie Eisoldt für den Test der schnellen Verbindung ins Internet mit besonders datenintensiven Anwendungen wie etwa Entertain mit HD TV in 3D-Qualität und einem Hochgeschwindigkeits-PC ausgerüstet“, sagt Michael Preiß, Leiter Netzproduktion Mitte Ost bei der Telekom. Selbst wenn alle Familienmitglieder gleichzeitig per Handy, Fernseher oder PC aufs Internet zugreifen, würde es keinen Engpass bei der Datenübertragung geben.

Der Bedarf nach Bandbreite steigt kontinuierlich. Studien gehen davon aus, dass der Datenverkehr im Festnetz bis 2013 um das Fünffache steigen wird.

Die Gigabit-Familie Eisoldt testet eine Technologie, mit deren Ausbau die Deutsche Telekom schon begonnen hat: Fibre to the Home (FTTH) bringt modernste Glasfasertechnologie direkt ins Eigenheim. Der optische Netzabschluss liegt in der Wohnung, die Überbrückung der „letzten Meile“ durch Kupferkabel entfällt. Fiber to the Home ermöglicht schon heute problemlos Datenraten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde, perspektivisch sind jedoch Geschwindigkeiten denkbar, die um ein Vielfaches höher liegen.

Zum Vergleich: Das Abrufen von Daten aus dem Internet benötigt via Fiber to the Home etwa die gleiche Zeit wie das lokale Kopieren von einer Festplatte auf die andere. Der Download erfolgt bei einer Bandbreite von 1 Gigabit pro Sekunde 20 mal so schnell wie bei einer 50 Megabit pro Sekunde-Leitung, der Upload von Daten ist sogar 50 mal so schnell. Bevorzugte Anwendungsszenarien sind 3D-Fernsehen im Netz, Cloud Computing, Videostreams, Videokonferenzen, Animationen oder Spiele im Internet.

Das Testprojekt in Dresden ist auf drei Monate befristet und Teil der Gesamtstrategie des Fibre to the Home-Ausbaus der Deutschen Telekom. Erste Pilotstädte sind Hennigsdorf und Braunschweig, im kommenden Jahr sollen weitere Städte folgen.

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