Samstag , 19. August 2017
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Ein Barcode Scanner erleichtert die Arbeit im Geschäft

Wer heute im Supermarkt einkaufen geht, kann den Barcode Scannern oder dem Barcodelesegerät kaum entkommen. An jeder Kasse findet man ein solches Gerät. Selbst in der Logistik ist der Barcode Scanner nicht mehr wegzudenken. Kommt ein Paket an, wird mittels Barcode Scanner des jeweiligen Kurierdienstes das Paket erfasst. Mit der digitalen Unterschrift gilt das Paket als ausgeliefert und verschwindet als offener Auslieferungsauftrag im Logistiksystem. Solch ein Lesegerät dient als effizienten Steigerung der Arbeitsabläufe. Aber das war nicht immer so. Zwar wurden bereits 1949 erste Versuche mit der Barcode Technologie durchgeführt, doch erst in den 70 er Jahren setzte sich das System langsam durch. Zunächst einmal in Amerika. Erst im Jahre 1977 wurden in Deutschland Scanner Kassen eingeführt. Doch was ist eigentlich ein Barcode Scanner?

Wie funktioniert ein Barcode Scanner?

Mittels Infrarotlicht werden Daten, die in einem Strichcode hinterlegt sind, mit dem Barcodeleser erfasst und in ein Datensystem weiterleitet. So wie es auch für jedes Produkt einen Strichcode gibt, gibt es auch verschiedene Erfassungsgeräte. Fast jede Handykamera verfügt mittlerweile über eine Technologie die es dem Benutzer ermöglicht, mit einer entsprechenden App, Strichcodes auszulesen.

Verschiedene Barcode Scanner für verschiedene Arbeitsbereiche

Foto: pixabay.com

Im Kassenbereich verschiedener Supermärkte, Baumärkte oder Infostände findet man den sogenannten Präsentationsscanner. Sie sind stationär fest eingebaut. Für mehr Bewegungsfreiheit oder Flexibilität kann zusätzlich auch auf einen Handscanner ausgewichen werden. Dies macht Sinn, wenn beispielsweise sperrige oder sehr schwere Ware nicht auf das Kassenband gehoben werden kann. Handscanner mit einer Funkverbindung werden beispielshalber bei Paketauslieferern benötigt. Für jeden Wirtschaftsbereich gibt es ein Barcode Lesegerät. Es gibt sogar spezielle Barcode Scanner für die Industrie. Sie sind nicht nur äußerst Robust, sondern auch wasserdicht. Teilweise sind diese Geräte auch resistent gegen schädliche Umwelteinflüsse und können problemlos im Außenbereich eingesetzt werden.

Welche Scannertypen gibt es?

  • Das einfachste und billigste Lesegerät ist ein Lesestift. Da der Lesestift eher kompliziert und ungenau ist, hat er sich nicht durchgesetzt.
  • Ebenfalls günstig ist der Barcode Kartenleser. Leider kann das Kartenlese Gerät nur Strichcodes auslesen die auf eine Karte gedruckt sind. Beispiele hierfür sind Geschenkkarten oder Tickets. Solche Barcode Lesegeräte findet man oft an öffentlichen Zugangsstellen wie Bahnhof, U-Bahn, Stadion oder für den Check-in Bereich am Flughafen.
  • die CCD- und die Laser Scanner sind die gängigsten Barcode Lesegeräte. Aber auch bei der CCD- und der Laser Technologie gibt es noch verschiedene Unterarten. Mit einem speziellen Imagescanner können neben den Preis Strichcodes auch noch auch noch Karten oder Ausweise für eine Altersprüfung ausgelesen werden.
    CCD Scanner

CCD kommt aus dem englischen und heißt charge-coupled device.  Zu Deutsch: „ladungsgekoppeltes Bauteil“. Der Vorteil eines CCD Scanners ist seine einfache Handhabung. Auch für den Laien ist dieser Scanner zu bedienen. Gegenüber einem Laser-Scanner hat der CCD Scanner aber einen Nachteil. Der CCD Scanner hat zwar eine hohe Auflösung, Barcodes können aber aus größerer Entfernung wegen der kurzen Scanreichweite nicht genau eingelesen werden. Dagegen hat der Laserscanner eine höhere Fehlertoleranz. Mit einer Scanreichweite von 10-15 Metern kann ein Laserscanner auch unvollständige, verschmutzte oder sogar verkratzte Barcodes relativ zuverlässig einlesen.

Egal für welche Anwendungen der Scanner dienen soll, bei PSN Etiketten erhält man zuverlässige Hilfe und eine kompetente Beratung bei der Auswahl des richtigen Barcode Scanners.

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