Mittwoch , 17. August 2022
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Firmenadressen kaufen: Optionen, Chancen und Fehler

Kundenakquise ist eine Kunst – oder doch eine Wissenschaft? Unternehmer sind ständig auf der Suche nach Möglichkeiten, ihr B2B-Marketing auf ein neues Level zu heben. Einige stellen dafür speziell geschultes Personal ein, andere wollen methodischer vorgehen als bisher. Hier kommt der Kauf von Firmenadressen ins Spiel.

Adress-Broker haben sich darauf spezialisiert, einfach und doch spezifisch Unternehmenskontakte zur Verfügung zu stellen. Das hat etliche Vorteile bezüglich des Aufwands und der Erfolgschancen im Vergleich zur eigenen Suche. Allerdings sollte sich jeder genau darüber informieren, welche Optionen es gibt, was beachtet werden muss und wie am effektivsten mit gekauften Firmenadressen gearbeitet wird.

So kauft man Firmenadressen

2022-07-11-Firmenadressen
Quelle: geralt / pixabay.com
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Wie und wo kann man eigentlich Firmenadressen kaufen? Dafür ist der Kontakt zu einem Adress-Broker (auch: Adress-Anbieter, Branchenregister) notwendig. Diese haben sich darauf spezialisiert, die Informationen aus öffentlichen Quellen zu sammeln und zusammenzuführen. Andere Quellen zum Kauf von Firmenadressen sollten nicht in Erwägung gezogen werden. Aufgrund strenger DSGVO-Regelungen kann es sonst zu Problemen kommen. Seriöse Anbieter geben stets Einblick in ihre Arbeitsabläufe und schreiben ihr Angebot auch klar aus.

Als Unternehmen auf der Suche nach Neukunden bietet sich die Möglichkeit, die Zielgruppe so klar wie möglich zu definieren. Filterfunktionen nach Region, Art der Kontaktaufnahme (z.B. Telefonnummer) und Betriebsgröße sind typischerweise vorhanden, aber auch andere Angaben können gemacht werden. Je nach Qualität des Brokers kann am Ende eine Zielgruppe von mehreren hundert Firmen entstehen oder es werden zehn Adressen ausgegeben, die perfekt zu den Ansprüchen passen.

Vorteile und Chancen beim Kauf von Firmenadressen

Es kann sinnvoll sein, die Zielgruppe tatsächlich so klein wie möglich zu definieren. Einige Unternehmen, die auf B2B-Kontakte angewiesen sind, verfolgen noch immer einen „Viel hilft viel“-Ansatz, der leider nur Zeit und Ressourcen verschwendet. Je mehr man über das Unternehmen weiß, das man ansprechen wird, umso individueller wird die Kontaktaufnahme gestaltet – Firmenadressen zu kaufen, nur um dann hunderte Standard-Schreiben zu senden, ist möglich, aber nicht unbedingt effektiv oder sinnvoll.

Die meisten Unternehmen wenden sich an einen Broker für Firmenadressen, damit sie Zeit und Aufwand sparen. Denn der wohl größte Vorteil dieser Anbieter ist, dass sie Filterfunktionen anbieten. Soll ein einzelner Mitarbeiter im eigenen Unternehmen erst einmal unzählige Kontakte heraussuchen, Informationen zusammenführen und in eine Datenbank einpflegen, dann wird das lange dauern – und am Ende hat der Mitarbeiter vielleicht nicht die Erfahrung, um wirklich nur die wichtigsten Kontakte zu filtern. Somit nehmen Adress-Broker viel Arbeit ab.

Hinzu kommt, dass seriöse Anbieter DSGVO-konform arbeiten und meist noch eine umfängliche Beratung anbieten. Mit einer grundlegenden Idee davon, welche Firmenadressen brauchbar wären, kann also genauso zum Anbieter gegangen werden wie mit einer konkreten Anfrage. Gerade eine langfristige Zusammenarbeit kann hier sinnvoll sein, da Neukundengewinnung schließlich kein Einmalprojekt ist, sondern stetig geschehen sollte.

Nachteile und Gefahren

All die Vorteile eines Branchenregisters, Brokers oder sonstigen Adress-Anbieters können wieder gestrichen werden, wenn nicht mit einem seriösen Unternehmen zusammengearbeitet wird. Diese problematischen Anbieter lassen sich meist daran erkennen, dass sie möglichst wenige Angaben auf ihrer Website zur Verfügung stellen und beispielsweise keine Aussagen zum Datenschutz machen. Manchmal wird sogar im persönlichen Gespräch zugegeben, dass es noch weitere Möglichkeiten gäbe, an Kontakte zu gelangen – vielleicht auch mit unlauteren Mitteln.

Es sollte selbstverständlich sein, dass diese Anbieter nicht nur eine Gefahr für das eigene Unternehmen darstellen, sondern auch nicht die gleiche Reputation haben wie ein seriöser und erfahrener Anbieter. Gute Anbieter für Firmenadressen haben jahrelange Erfahrung vorzuweisen, sind gut erreichbar und bieten ein unverbindliches Beratungsgespräch an, in dem alle wichtigen Fragen ohne zu zögern beantwortet werden. Teil dieses Gesprächs sollte auch sein, wie spezifisch gefiltert werden kann – je genauer die Zielgruppe bestimmt und gefunden werden kann, umso höher sind die Erfolgschancen.

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