Freitag , 18. Oktober 2019
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Sicheres Weihnachts-Shopping fängt beim Datenschutz an: Woran Kunden seriöse Online-Shops erkennen

Fulda – Es ist schon deutlich bequemer, entspannt mit dem Tablet auf dem Schoß von Zuhause aus die Weihnachtseinkäufe zu erledigen anstatt sich das Gedrängel in den Fußgängerzonen und die schlechte Stimmung gestresster Passanten anzutun.

Quelle: PSW GROUP GmbH & Co. KG
Quelle: PSW GROUP GmbH & Co. KG

Allerdings scheint der berühmt berüchtigte Weihnachtsstress seine Wirkung auch bei Internet-Nutzern nicht zu verfehlen: Viele von ihnen verhalten sich beim Online-Weihnachtshopping noch zu unvorsichtig. Betrüger und Cyberkriminelle haben somit leichtes Spiel, und ein leergeräumtes Konto ist genauso unweihnachtlich wie abgefangene persönliche Daten, mit denen Schindluder getrieben wird, warnt der Internet Security-Spezialist PSW GROUP (www.psw-group.de). “Über gefälschte aber täuschend echt aussehende E-Mails ködern Betrüger Verbraucher mit Tiefstpreisen, locken sie auf falsche Websites und greifen dann Kundendaten ab, um entweder das Bankkonto leerzuräumen oder munter auf den Namen des Opfers zu bestellen. Manchmal nehmen Betrüger in ihren Online-Shops aber auch Bestellungen entgegen und warten auf die Zahlungseingänge, ohne jemals zu liefern”, warnt PSW GROUP-Geschäftsführer Christian Heutger vor den am häufigsten anzutreffenden Betrugsmaschen.

Der Experte hat für Verbraucher, die beim Geschenke-Kauf im Internet keine böse Bescherung erleben möchten, ein paar einfache Grundregeln parat, anhand derer seriöse von unseriösen Anbietern unterschieden werden können. Insbesondere auf den Datenschutz sollten Verbraucher ein Augenmerk legen. Und der fängt nach Meinung des IT-Sicherheitsexperten bei der Verschlüsselung des Online-Shops an. „Kundendaten, insbesondere persönliche Daten wie E-Mail-Adresse, Name, Kreditkarten- oder andere Zahlungsinformationen, sollten nur verschlüsselt im Internet übertragen werden. Unverschlüsselt würden all diese Daten im Klartext übertragen werden. Cyberkriminelle können diese dann ganz einfach mitlesen, beispielsweise indem sie sich mit einer sogenannten Man-in-the-Middle-Attacke zwischen Server und Browser schalten”, erklärt Heutger
.
Verschlüsselte Shops erkennen Verbraucher ganz einfach am Vorhängeschloss in der Adressleiste sowie am HTTPS anstelle des unverschlüsselten HTTP. Ist die Adressleiste sogar grün, wurde der Online-Shop bzw. dessen Inhaber in seiner Identität sehr umfassend geprüft und bestätigt, die Verschlüsselung erfolgt mit starken Parametern. Zeigt der Browser hingegen Warnmeldungen an oder färbt sich die Adressleiste gar rot, ist die Verschlüsselung der Website unzureichend und die Daten nicht ausreichend geschützt. Übrigens: Neben der vertraulichen Datenübertragung besteht ein weiterer Nutzen von SSL-Verschlüsselung darin, die Identität des Servers prüfen zu können. Mit dem Feststellen der Authentizität des Servers sichert Verschlüsselung damit letztlich auch die Identität einer Website.

Daneben sollten Verbraucher stets auch einen Blick ins Impressum eines Shops werfen. Nur so können sie erkennen, ob sie es mit einem professionellen Händler mit eigenem Unternehmen und fester Anschrift zu tun haben: Firmenname, Inhabername, die Anschrift und Kontaktdaten müssen auf der Website stehen. “Für den Fall von Reklamationen oder Rückfragen muss zudem eine einfache Kontaktaufnahme per E-Mail oder Telefon möglich sein. Und auch der Rücktritt vom Kauf, der Widerruf, muss dem Kunden so leicht wie möglich gemacht werden”, erklärt Christian Heutger.

Eine gute Orientierungshilfe bei der Suche nach vertrauenswürdigen Online-Händlern bieten Gütesiegel wie “Trusted Shops” und “EHI Geprüfter Online-Shop”. Um diese zu erlangen, müssen Händler strenge Vergabe-Kriterien erfüllen, darunter das Vorhandensein einer vollständigen Anbieterkennzeichnung, klare und verständliche Angaben zu Produkten und Dienstleistungen, Transparenz hinsichtlich Preisen, Versand- und möglichen Zusatzkosten, Informationen zur Lieferung sowie Verfügbarkeit von Waren und die Einhaltung des Widerrufs- sowie des Rückgaberechts.

„Bewertungsplattformen geben zudem Auskunft darüber, wie der Shop bei anderen Konsumenten ankam. Damit der Eindruck aber umfassend ist, sollten Verbraucher Bewertungsplattformen ansteuern, die ausschließlich echte Bewertungen zulassen. Zu diesen gehören unter anderem eKomi und ausgezeichnet.org. Vor einer Bewertung muss eine Bestellung stattgefunden haben. So stellen diese Bewertungsplattformen sicher, Bewertungen ausschließlich von echten Kunden einstellen zu lassen”, rät Christian Heutger.

Quelle: PSW GROUP GmbH & Co. KG

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