Freitag , 16. April 2021
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Pizzalieferkette Domino’s und Tech-Unternehmen Starship Technologies kooperieren bei Lieferroboter

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Der international agierende Pizzakonzern Domino’s ist eine Zusammenarbeit mit dem britischen Technologieunternehmen Starship Technologies eingegangen und hat nun einen ganz besonderen Test gewagt. Seit dem ersten Mai 2017 sind auf Hamburgs Straßen vereinzelt kleine Vehikel zu sehen, welche die kulinarische Ware selbstständig und ohne Personaleinsatz direkt zum Kunden transportieren. Konzipiert hat den sechsrädigen, kastenförmigen Roboter die Firma Starship Technologies, die von den Ko-Gründern des Internet-Kommunikationsdienstes Skype, Ahti Heinla und Janus Friis, vor einigen Jahren gegründet wurde. Das Pilotprojekt wird neben der norddeutschen Hansestadt ebenso in Amsterdam durchgeführt, da hier die Straßenverhältnisse und auch die GPS-Erreichbarkeit optimal sind. Die Erreichbarkeit für das Satellitensystem GPS ist deswegen besonders wichtig, da die Bewegungen und Routenberechnungen des Roboters auf diesem System beruhen. Die Roboter können dabei nun einen Radius von etwa 1,5 Kilometern rund um die Filiale abdecken, wobei in Zukunft dieser Radius erweitert werden soll und nur im Rahmen des Testprojekts auf diesen Bereich eingegrenzt wird.

Quelle: https://www.instagram.com/p/BVAXPiQATi3/?hl=en

Ein Gerät voller Hightech

Dass der Roboter kein einfaches, autoähnliches Vehikel ist, zeigt die technische Ausstattung des Wagens. So ist der Roboter mit zahlreichen Kameras und Ultraschall-Sensoren ausgestattet, die dafür sorgen, dass die Geschwindigkeit an den umgebenden Verkehr angepasst werden kann. In zahlreihen Tests erwies sich die Kombination von Kameras, Sensoren, GPS und einer Live-Überwachung aus der zuständigen Filialen als effektiv. Eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 6 km/h stellt zudem sicher, dass die heiße Ware warm und frisch beim Kunden ankommt. Sobald die Verköstigungen den Kunden erreicht haben, kann dieser die Box mithilfe einer App öffnen, in die bis zu 10 kg eingefüllt werden können. Dieser Verschluss sorgt dafür, dass die Pizzen und Getränke nicht während der Fahrt von Unbefugten entwendet werden können. Da sowohl warme Pizzen als auch kalte Getränke transportiert werden, kommt eine isolierende Transportbox zum Einsatz, welche sowohl kühlende als auch wärmende Funktionen mit sich bringt.

Um die Geschwindigkeit und auch Qualität der Lieferung selbst zu gewährleisten und stetig voranzutreiben, ist Domino’s neben der Kooperation mit Starship Technologies auch eine Zusammenarbeit mit dem Essenslieferanten pizza.de eingegangen.

Autonomie Lieferung als Zukunft

Dass diese Art der Auslieferung erst den Anfang darstellt, zeigen diverse Überlegungen aus aller Welt, die sich an Drohnen, Robotern und anderen Möglichkeiten orientieren. Vor allem geringere Personalkosten, schnellere Umsetzung und flexible Einsatzmöglichkeiten werden hierbei als positive Aspekte herausgestellt. So plant der größte chinesische Onlineversandhändler die Konzipierung und den Einsatz einer Drohne gewaltigen Ausmaßes, welche Kleinwagen bis zu einer Tonne Gewicht transportieren können soll.

Der Weg zur personalunabhängigen Auslieferung scheint gemacht und wird auch in Zukunft noch weiterhin verfolgt werden.

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