Donnerstag , 18. Juli 2019
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Fort- und Weiterbildungen sind immer wichtiger werdende Maßnahmen in der digitalisierten Welt

Es wird alles digitalisiert, was digitalisiert werden kann. Mit diesem Satz verkündete Angela Merkel auf dem Wirtschaftstag des Wirtschaftsrates der CDU, in welche Richtung die Reise geht. Adressaten sind die Unternehmer oder besser gesagt, deren Belegschaft, die durch Umschulungen für die Industrie 4.0 fit gemacht werden müssen.

Digitalisierung: Negative Beispiele gibt es bereits – eine warnende Wirkung haben sie aber kaum

Foto: LoboStudioHamburg@pixabay.com

Unternehmen, die sich der Erneuerung nicht anpassen, können auf dem Markt auf Dauer nicht bestehen. Die Konkurrenz schläft nicht und nützt die Untätigkeit der Mitbewerber eiskalt. Diese Tatsache blieb leider auch einem Hersteller von Filmen für die analoge Fotografie erspart. Der Einzug der digitalen Technik in die Branche wurde vollkommen ignoriert. Die Konsequenz war der Untergang eines Unternehmens, das Jahrzehnte als Vorzeigebetrieb galt.

Obwohl damit bereits ein globaler Konzern der Digitalisierung zum Opfer gefallen ist, wird der Wandel von vielen Unternehmen nach wie vor ignoriert. Frei nach dem Motto, dass man in einem Betrieb nicht alles digitalisieren kann, werden Maßnahmen zur Modernisierung und Anpassung als unbequem nach hinten verschoben. Dabei drängt die Zeit. Denn mit einer einfachen Umstellung ist es nicht getan, vielmehr müssen im Zuge der Digitalisierung betriebliche Prozesse hinterfragt werden.

Wie können sich Unternehmen in Zukunft auf dem Markt behaupten?

Innovation, Agilität und Effizient sind drei Punkte, die sich Chefs in ihrem Terminkalender notieren müssen. Den Tausch analoger Maschinen gegen digital gesteuerte Technik reicht als alleinige Maßnahme nicht aus. Vielmehr müssen betriebliche Prozesse und Organisationsmodelle geprüft und hinterfragt werden. Ist eine Adaptierung nicht möglich, müssen neue Konzepte entwickelt und installiert werden.

Mitarbeiter für digitalisierten Markt fit machen

Im Vordergrund steht die ganzheitliche Unternehmensstrategie. Die digitale Technik ist ein Teil davon und soll helfen, die Ziele des Unternehmens zu erreichen. Um die Digitalisierung bestmöglich nutzen zu können, müssen auch die Mitarbeiter für die neue Technologie fit gemacht werden. Umdenken und Neuausrichten lässt sich somit auch bei der Weiterbildung der Mitarbeiter nicht vermeiden.

Wie sollen Unternehmen im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung vorgehen?

Im Vordergrund sollte immer die Prozessoptimierung stehen und nicht die Digitalisierung. Es darf nicht sein, dass mit der Digitalisierung das Tool zum Zweck gemacht wird. Leider wird dieser Fehler nur zu gerne gemacht, da ein Tool leicht auszutauschen ist. Die Prozesse zu hinterfragen bedeutet aber die ganze Unternehmenskultur zu hinterfragen. Das ist komplex und aufwendig, aber als einzige Maßnahme zielführend und nachhaltig.

Prozessoptimierung wichtiger Schritt bei Digitalisierung

Bei der Prozessoptimierung wird zuerst der Bedarf des Unternehmens ermittelt. In einem weiteren Schritt wird ermittelt, mit welchen digitalen Techniken und Systemen das Unternehmen zum Erreichen der neuen Ziele unterstütz werden kann. Im letzten Schritt müssen die Mitarbeiter letztendlich auf die neuen Systeme geschult werden. Wichtig ist zudem, dass die Mitarbeiter über Ziele und Vorgaben informiert werden und nicht nur als Anwender digitaler Techniken betrachtet werden.

Die Bildungseinrichtungen sind vorbereitet

Einer Umfrage vom Juni 2017 folgend, will ein Großteil der Unternehmer das große Thema Digitalisierung in den kommenden zwei Jahren anpacken. Was die Fortbildung der Mitarbeitet betrifft scheint man jedenfalls gut gerüstet. Viele Bildungsinstitute bieten dazu Kurse und Lehrgänge an. Um den Umstieg zu erleichtern, geben diese ein gutes Vorbild ab. Unterricht und Besprechungen erfolgen bereits im virtuellen Klassenzimmer.

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