Donnerstag , 9. April 2020
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Erklärt: Was ist ein Wallet für Kryptowährungen?

Wollte man vor ein paar Jahren sein Geld auf der Bank aufbewahren, so hat man ein Sparbuch benötigt. Ging es um Aktien, so war ein Depot erforderlich. Doch was wird benötigt, wenn man sein Geld in Bitcoin und Co. investieren will?

Wer mit digitalen Währungen handeln will oder sich für das sogenannte Mining interessiert, der braucht ein sogenanntes Wallet. Dabei handelt es sich um ein digitales Portemonnaie, das dann benötigt wird, um die erworbenen Bestände an Kryptowährungen zu verwahren. Jedoch geht es – streng genommen – nicht um das tatsächliche Speichern der Coins, sondern um bestimmte Datensätze, die letztlich nur den Bestand repräsentieren.

Online- oder doch lieber Offline-Variante?

Um in Kryptowährungen zu investieren benötigt man ein sogenanntes Wallet.
Foto: pixabay.com

Heutzutage gibt es schon einige unterschiedliche Wallet-Arten. Doch auch wenn es verschiedene digitale Portemonnaies gibt, die allesamt denselben Zweck verfolgen, nämlich Coinbestände bzw. Datensätze zu speichern, gibt es doch ein paar nicht zu unterschätzende Unterschiede. Denn es gibt zwei Gruppen – die Offline wie Online Wallets. Doch in beiden Fällen gibt es eine zusätzliche Unterteilung, die bedeutet, dass am Markt vier Arten existieren: Online Wallet bei einem externen Anbieter, Online Wallet auf einer Kryptobörse, Ledger, Trezor wie das Paper Wallet.

Bei Wallets, die auf Kryptobörsen oder bei externen Anbietern gespeichert werden, handelt es sich – wie die Bezeichnung bereits vermuten lässt – um Online-Varianten. Paper Wallets, Trezor und Ledger fallen in die Kategorie der Offline-Wallets.

Warum Kryptowährungen nicht unbedingt eine Alternative zum Sparbuch oder Tagesgeld sind

Die Niedrigzinspolitik, die seit Jahren von der Europäischen Zentralbank (kurz: EZB) verfolgt wird, hat dazu geführt, dass sich immer mehr Menschen gegen altbekannte Produkte entscheiden und ihr Geld lieber in riskantere Veranlagungen stecken. So etwa in den Aktien- oder aber auch in den Kryptomarkt. Wobei an dieser Stelle natürlich erwähnt werden muss, dass ein Investment in Kryptowährungen ganz und gar nicht ungefährlich ist. Denn hier kann es immer wieder nach oben wie nach unten gehen.

Interessiert man sich also für den Kryptomarkt, so ist es wichtig, ausschließlich frei verfügbares Kapital zu investieren. Geld, das in absehbarer Zeit wieder benötigt wird, sollte man besser anders veranlagen.

Können sich Hacker einen Zugriff verschaffen?

Bei einem Online Wallet muss im Vorfeld entschieden werden, ob man sich für ein externes Wallet entscheidet, das von einem Anbieter angeboten wird, oder um ein Wallet, das sozusagen das Konto der Kryptobörse ist. Im letztgenannten Fall handelt es sich streng genommen um kein Wallet. Wer etwa die Dienste von BitPanda nutzt, so gibt es kein richtiges Wallet, sondern lediglich das Verbuchen auf dem zur Verfügung stehenden Konto.

Zu beachten ist, dass Online Wallets nicht unbedingt sicher sind. Denn wer von überall aus – und das zu jeder Zeit – einen Zugriff hat, der kann auch immer und überall von Cyberkriminellen um sein Erspartes gebracht werden.

Worauf bei Offline-Varianten geachtet werden muss

Der Unterschied zwischen dem Online und dem Offline Wallet besteht letztlich darin, dass bei der Offline-Verwahrung keinerlei Zugriff über das World Wide Web möglich ist. Dies deshalb, da es hier keine Internetverbindung gibt.

Auch wenn Offline-Varianten, wie eben Paper Wallets oder auch die Sticks von Ledger relativ sicher sind, so gibt es doch ein paar nicht zu ignorierende Nachteile. Wer den Stick oder das Blatt Papier verliert, das sozusagen den Zugriff auf den Coinbestand ermöglicht, der hat keine Chance mehr, hier irgendwie an sein Erspartes zu kommen.

Foto: pixabay.com

Vor- und Nachteile gegenüberstellen

Bevor man sich für ein digitales Portemonnaie entscheidet, sollte man sich mit den unterschiedlichen Vor- wie Nachteilen auseinandersetzen. Der Bitcoin Wallet Vergleich hilft, das für sich passende Modell zu finden. In erster Linie geht es um die Sicherheitsaspekte. Das heißt, unbedingt einen Blick darauf werfen, welches Risiko besteht, wenn man sich für einen Wallet-Anbieter entscheidet.

Aufgrund der Tatsache, dass es hier mitunter um recht hohe Summen gehen kann, ist es wichtig, niemals die Sicherheitsvorkehrungen außer Acht zu lassen. Wer unsicher ist, für welches digitales Portemonnaie man sich letztlich entscheiden soll, kann einen Blick auf die im Internet zu findenden Test- und Erfahrungsberichte werfen.

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