Mittwoch , 11. Dezember 2019
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Online-Handel vs. stationärer Handel: Einkaufen in Geschäften immer noch beliebter

Berlin – Mit einem Wachstum von zwölf Prozent ist der Online-Handel in Deutschland auf rund 60 Milliarden Euro gestiegen. Das sind etwa 14 Prozent des Gesamtumsatzes im Einzelhandel. Vor allem Kleidungsstücke, Elektronikartikel und Bücher beziehungsweise E-Books bestellen Verbraucher online. Außerdem werden immer mehr Kunden durch Schnäppchen und einen verbesserten Service angelockt. Das Ordern von Lebensmitteln ist allerdings noch immer eine Domäne des stationären Handels. Nur rund 914 Millionen Euro werden mit Lebensmitteln im Internet umgesetzt. Das entspricht einem Anteil am Gesamtumsatz des E-Commerce von knapp zwei Prozent, womit es der Lebensmittelhandel nicht unter die Top 10 der Online-Branchen schafft.

Pro Sekunde werden 384 Euro für Bekleidung im Netz ausgegeben

Im Vergleich dazu liegt der Umsatz der Bekleidungsindustrie bei über zwölf Milliarden Euro. Gefolgt von der Warengruppe Elektronikartikel, die mit knapp acht Milliarden Euro den zweiten Platz einnimmt. Aufholbedarf gibt es hingegen noch in den Kategorien Heimtextilien, Spielwaren und Drogerieartikel. Hier werden in Deutschland pro Sekunde 34 Euro, 35 Euro beziehungsweise 47 Euro Umsatz gemacht, was nur einem Bruchteil des Umsatzes der führenden Warengruppen des interaktiven Handels entspricht.

Umsatzstärkste Länder im Einzelhandel: Deutschland auf Platz 2

Deutschland befindet sich mit 419.8 Milliarden Euro im europaweiten Vergleich auf Platz zwei der umsatzstärksten Länder im Einzelhandel. Nur in Frankreich wird mehr Geld ausgegeben. Pro Kopf sind es bei den Franzosen 5.779 Euro offline und 1.010 Euro online. Die Deutschen lassen hingegen 4.382 Euro offline und 726 Euro online springen.
Absoluter Spitzenreiter im Offline-Handel sind die Schweizer. Sie lassen pro Kopf im Jahr 8.954 Euro in den stationären Geschäften. Das sind 51 Prozent mehr als die Deutschen in Geschäften ausgeben. Noch besser online einkaufen können allerdings die Briten. Mit 2.690 Euro pro Kopf sind sie die besten online Shopper. Das sind ganze 73 Prozent mehr als die Deutschen im Netz ausgeben.

Großes Potenzial im E-Commerce

Auch wenn sich die Branche des E-Commerce stark auf dem Vormarsch befindet, ist ihr Potenzial längst noch nicht ausgeschöpft. 65 Prozent aller Internetnutzer kaufen zwar online ein, die meisten davon jedoch ausschließlich in ihrem Heimatland. Nur jeder Achte wagt sich in fremdes Terrain und shoppt online auch in anderen EU-Ländern.

Quelle: prBote

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