Montag , 24. September 2018
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Wenn Roboter unsere Arbeit machen, werden wir wieder zu Lernenden

Berlin – Die Welt ändert sich rasant und angesichts von Robotern, die immer mehr klassische berufliche Tätigkeiten ausfüllen, wird das Lernen zum Kernstück unseres Lebens. Dies ist eine der Botschaften, die Experten auf Europas führender Konferenz für technologiegestützte Aus- und Weiterbildung vom 5. bis 7. Dezember in Berlin vorstellen werden.  An den Diskussionen der OEB Global 2018 werden einige der weltweit anerkanntesten Top-Fachleute für Bildung, Ausbildung und Technologie teilnehmen.

Schon das Eröffnungsplenum verspricht spannende Beiträge, wenn es darum geht, wie die fortschreitende Entwicklung Künstlicher Intelligenz und anderer neuer Technologien unser Lernen und Arbeiten für immer verändern wird. Anita Schjøll Brede, CEO von Iris.ai, einem führenden Unternehmen im KI-Bereich sowie Fachkraft des globalen Lern- und Innovations-Netzwerkes SingularityU Nordic, trifft dabei auf Geoff Mulgan, Geschäftsführer der britischen Innovationsstiftung Nesta, und auf den Autoren und Wirtschaftsprofessor Bryan Caplan von der George Mason University. Sie werden der Frage auf den Grund gehen, wie sich Arbeitsverhältnisse ändern und in welcher Form das Lernen zum Kernstück unseres Lebens werden wird.

“Ein grundlegender Wandel von Lebensverhältnissen, Bildungsprozessen und der Arbeitswelt zieht sich wie ein roter Faden durch die Konferenz-Agenda”, erklärt Konferenzvorsitzende Rebecca Stromeyer. “Die Sessions der OEB Global 2018 decken eine große thematische Bandbreite ab und werden dabei den schnellen Veränderungen gerecht, die speziell das heutige Arbeitsleben prägen. Vor diesem Hintergrund gewinnt Lernen an Bedeutung und spielt eine immer wichtigere Schlüsselrolle in unser aller Leben. Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen müssen verstehen, was hier passiert und sich auf damit verbundene Herausforderungen der Zukunft vorbereiten.

Die Sessions drehen sich unter anderem um folgende Themenschwerpunkte: KI-Nutzung für Lernprozesse; Fähigkeiten zur Bewältigung der 4. Industriellen Revolution; Veränderte Lernorte; Virtueller Austausch und Zusammenarbeit; Berufliche Weiterbildung; Personalisierung und datengesteuerte Bildungsprozesse; Tipps für gutes Lerndesign; L&D als Unterstützung leistungsfähiger Arbeitsplätze; Soziales Lernen, Mitarbeiterengagement und Bots für Ausbildungszwecke.

Das Motto der Konferenz lautet “Learning to love Learning”. Es betont die wachsenden Folgen des digitalen Wandels und die zentrale Rolle, die das Lernen voraussichtlich in Zukunft für uns alle einnehmen wird. Darüber hinaus wird aufgezeigt, in welcher Weise sich die Bildungslandschaft verändern muss, um neuen Anforderungen an künftige Lebensweisen und Arbeitsplätze gerecht werden zu können.

“Der Bildungs- und Ausbildungssektor wird sich einem schnellen und radikalen Wandel unterziehen müssen”, erläutert Stromeyer. “Folgende entscheidende Fragen betreffen alle Akteure im Bildungsbereich: Inwiefern muss sich das Bildungswesen verändern, um die Schlüsselrolle einnehmen zu können, die in Zukunft von ihm verlangt wird? Wie können Unternehmen, Institutionen und Organisationen sich auf die neuen Herausforderungen einstellen? In welcher Weise kann die Bildung der Zukunft Schritt halten mit ständig wechselnden Anforderungen an benötigte Fähigkeiten? Wie entwickelt sich die Hochschulbildung? Kommt ein neues goldenes Zeitalter für unsere Universitäten? Dies sind entscheidende Fragen, die uns alle angehen, und ich hoffe, dass die namhaften hochrangigen Experten aus dem Edtech-Bereich auf der OEB darauf die ersten Antworten geben können. In jedem Fall werden sie eine international wichtige und notwendige Debatte in Gang setzen.”

Professor Anders Flödstrom (EIT Digital and KTH Sweden), IT- und OER-Beraterin Esther Wojcicki und Ben Williamson (University of Stirling) werden im Rahmen eines Plenums zur Zukunft der Bildung versuchen, den Rahmen für die kommenden Entwicklungen zu setzen. Weitere wichtige Akzente werden Ulrich Boser (Gründer von “The Learning Agency”), Moodle-Gründer Martin Dougiamas sowie Miguel Exposito-Verdejo (Generaldirektion der Europäischen Kommission für Internationale Entwicklungszusammenarbeit), Charles Fadel (Center for Curriculum Redesign), Will Thalheimer (Consultant für Lernen am Arbeitsplatz), Corrine Vigreux (Mitgründerin von Codam und TomTom), Schulungsdesignerin Cathy Moore und Karoline Tellum-Djarraya, Abteilungsleiterin für Edtech und Innovation bei Skills Norway setzen.

Zum ersten Mal ist auch Learning Technologies Germany als Mitveranstalter in das Event eingebunden und betreut den Konferenz-Schwerpunkt und “Beschäftigung, Fähigkeiten und Lernen am Arbeitsplatz”.

Dieser Fokus wird außerdem in der begleitenden Ausstellung thematisiert, die in diesem Jahr größer ausfällt als je zuvor. Laut Organisatoren sind bereits über 100 Unternehmen und Organisationen vertreten, die hier ein breites Spektrum an Produkten, Dienstleistungen, Kursangeboten und Lösungen präsentieren.

“Die OEB Global ist ein einmaliges Event. Nicht zuletzt, weil sie alle relevanten Bereiche abdeckt und alle Akteure zum persönlichen Dialog anregt”, sagt Stromeyer. “Daraus ergeben sich spannende Synergien aus Ideen und Erfahrungen von Vertretern unterschiedlicher Bereiche. In diesem Jahr, wo das Haupt-Augenmerk auf dem stetigen Wandel, Innovationen und Zukunftsperspektiven liegt, erwartet die Teilnehmer eine besonders inspirierende Konferenz.”

Quelle: OEB 2018

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