Dienstag , 26. September 2017
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Mitarbeitern fehlt das Wissen, um mit „digitaler Revolution” zu starten

Wiesbaden – Jedes dritte Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sieht fachliche Aus- und Weiterbildungslücken als Stolperstein, um mit der digitalen Agenda im eigenen Hause zu starten. Das fehlende Know-how der Mitarbeiter ist neben offenen Finanzierungsfragen die größte Baustelle der digitalen Transformation in der DACH-Region. Das sind Ergebnisse der Drei-Länder-Studie „Digitale Agenda 2020″ von CSC (NYSE: CSC). Dazu wurden 500 Unternehmensentscheider in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Juni 2016 befragt (zweite Auflage).

Bild: Monty Rakusen/cultura/Corbis
Bild: Monty Rakusen/cultura/Corbis

Zwei Drittel der Manager wollen in die Aus- und Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter investieren. Ziel ist, mit dem Know-how im eigenen Haus die digitale Agenda zügig in die Praxis umzusetzen. Aufgeschlüsselt nach Branchen sehen hier die Telekom- und IT-Firmen (76 Prozent), die Industrie (75 Prozent), der Handel (78 Prozent) und das private Gesundheitswesen (76 Prozent) gleichermaßen akuten Handlungsbedarf. Echten Mehrwert von der Ausbildung der Mitarbeiter versprechen sich die Firmen dabei nicht nur für digitale Projekte im eigenen Unternehmen sondern auch für den künftigen Kundenkontakt (77 Prozent).

Rund 60 Prozent der DACH-Unternehmen beurteilen die strategische Planung der digitalen Agenda jedoch als eine sehr facettenreiche Aufgabe, für die es eine Vielzahl von Kompetenzen braucht, die im eigenen Unternehmen wirtschaftlich nicht abzubilden sind. Wenn es vor diesem Hintergrund um die Zusammenarbeit mit spezialisierten Dienstleistern geht, sehen sich die Manager bei Digitalisierungsvorhaben recht gut aufgestellt. Nur knapp jedem Fünften fehlen hauseigene Ansprechpartner als Schnittstelle, um mit externen Partnern zusammenzuarbeiten. Eine Ausnahme bildet allerdings die Lage in Österreich. Hier bemängelt rund jeder dritte Manager, dass Mitarbeiter für externe Kooperationen fehlen.

„Das Tempo des digitalen Wettbewerbs in Deutschland, Österreich und der Schweiz fordert eine konsequente Umsetzung der digitalen Agenda in den Unternehmen”, sagt Claus Schünemann, Vorsitzender der Geschäftsführung von CSC in Deutschland. „Wie die Praxis zeigt, braucht es dabei ein enges Zusammenspiel von interner und externer Kompetenz, um die digitalen Chancen für das eigene Geschäftsmodell zügig zu erschließen.”

Quelle: CSC Deutschland GmbH

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